LWL-Sachsenkabel GmbH von regionalem Covid-19-Infektionsgeschehen betroffen

Stellungnahme der Geschäftsführung

Gornsdorf/Erzgebirge, 17. März 2021 – Die LWL-Sachsenkabel GmbH aus Gornsdorf im Erzgebirge, einer der führenden deutschen Hersteller von LWL-Verkabelungssystemen, ist ebenfalls vom starken regionalen Covid-19-Infektionsgeschehen betroffen. Trotz steter und konsequenter Umsetzung des betrieblichen Hygienekonzeptes, das uneingeschränkt in Einklang mit der Corona-Schutzverordnung und dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard steht, wurde bei insgesamt 39 Mitarbeitern eine Infektion mit dem SARS-2-Coronavirus festgestellt. Die betroffenen Mitarbeiter sowie ihre Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich in Quarantäne.

In enger Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt wurde entschieden, dass der Betrieb trotz des Ausbruchsgeschehens fortgeführt werden kann. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Corona-Schutzverordnung und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard an irgendeiner Stelle nicht eingehalten wurden.

Um bestmöglich auf die Situation reagieren und alle erforderlichen Maßnahmen effektiv abstimmen und koordinieren zu können, hat die LWL-Sachsenkabel GmbH gemeinsam mit dem zuständigen Gesundheitsamt ein Ausbruchsteam gegründet, das aus Mitarbeitern des Unternehmens und des Gesundheitsamtes besteht. Dieses Team hat unter anderem folgende Maßnahmen beschlossen und umgesetzt: Jeder Mitarbeiter des betroffenen Firmenstandortes muss sich ab sofort täglich vor Betreten des Gebäudes einem Schnelltest unterziehen. Dieser Test wird von fachlich qualifiziertem Personal durchgeführt und dokumentiert. Darüber hinaus wurden weiterführende Hygienemaßnahmen realisiert, wie zum Beispiel die Bereitstellung individueller Desinfektionsflaschen für jeden einzelnen Mitarbeiter. Um die Umsetzung dieser Maßnahmen optimal vorzubereiten, wurde das Unternehmen auf Entscheidung der Geschäftsführung hin für einen Tag geschlossen. Vor der Wiederaufnahme des Betriebes wurde im gesamten Unternehmen eine vollständige Flächendesinfektion durchgeführt.

Das Ausbruchsteam wird die weitere Entwicklung kontinuierlich überwachen und auf der Grundlage der aktuellen Geschehnisse gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einleiten und umsetzen. Durch den Aufbau einer engen Informationskette und eine tägliche Lageberichterstattung mit dem Gesundheitsamt ist dabei eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit sichergestellt.

Die Geschäftsführung der LWL-Sachsenkabel GmbH dankt dem Gesundheitsamt wie auch allen anderen zuständigen Behörden für die enge Kommunikation und das kooperative Miteinander. Allen betroffenen Mitarbeitern wünschen wir baldige Genesung. Wir sind sehr zuversichtlich, die aktuellen Herausforderungen in naher Zukunft bewältigt zu haben.

 

Silvia Duus

Geschäftsführerin der LWL-Sachsenkabel GmbH

zurück